Ratgeber

Verdeckte Beschädigung – wenn Schäden erst später sichtbar werden

15. September 2018 5 Min. Lesezeit Mehmet Killi

Was sind verdeckte Beschädigungen?

Verdeckte Beschädigungen sind Schäden, die durch äußere Einwirkung entstanden sind, aber nicht sofort sichtbar werden. Dazu gehören:

  • Schäden am Fahrzeugrahmen oder an der Karosserie-Struktur
  • Verformungen an Achsen, Lenkungs- oder Bremskomponenten
  • Elektronische Schäden, die erst nach einiger Zeit Symptome zeigen
  • Schäden unter der Verkleidung oder am Unterboden
  • Risse und Verformungen, die nur bei Demontage sichtbar werden

Warum sind verdeckte Schäden gefährlich?

Verdeckte Schäden sind aus zwei Gründen problematisch: Erstens können sie eine Sicherheitsgefahr darstellen – ein verbogener Querlenker kann Wochen nach dem Unfall zum Versagen führen. Zweitens sind sie schwer zu belegen, wenn kein professionelles Gutachten vor der Reparatur erstellt wurde.

Was tun, wenn ein verdeckter Schaden auftaucht?

  • Reparatur stoppen und Schaden dokumentieren (Fotos, Videos)
  • Sofort Gutachter informieren – am besten den, der das ursprüngliche Gutachten erstellt hat
  • Versicherung über den Folgeschaden in Kenntnis setzen
  • Werkstatt zur Dokumentation auffordern

Wer bezahlt verdeckte Schäden?

Wenn der Zusammenhang zwischen dem Unfall und dem verdeckten Schaden nachgewiesen werden kann, ist die gegnerische Haftpflichtversicherung auch für diese Kosten zuständig. Genau hier ist ein professionelles Gutachten entscheidend.

Prävention: Warum das Erstgutachten so wichtig ist

Das beste Mittel gegen Probleme mit verdeckten Schäden ist ein vollständiges Erstgutachten direkt nach dem Unfall. So sind Sie auf der sicheren Seite.

Sie haben einen Schaden?

Melden Sie Ihren Fahrzeugschaden direkt online – schnell, unverbindlich und unkompliziert.